Bevor Sie das Gepäck annehmen, müssen Sie prüfen, ob es die folgenden Bedingungen erfüllt:
Standardkoffer: Das zulässige Maximalgewicht beträgt 31,5 kg.
Sondergepäck: Es werden ausschließlich Fahrräder und orthopädische Hilfsmittel (z. B. Rollstühle oder Rollatoren) akzeptiert.
Maße für Sondergepäck: Das Maximalgewicht beträgt ebenfalls 31,5 kg und die Länge darf 3,00 m nicht überschreiten.
Wichtig: Alles, was schwerer oder länger als angegeben ist, darf nicht angenommen werden!
1. Vor dem Start (Im Depot):
Aktivierung: Scannen Sie den LINKEN Barcode vor der Abfahrt, um den Auftrag in Ihre Tour zu laden.
2. Die Bedeutung des Zeitfensters (WICHTIG):
Zeitvorgabe einhalten: Das Zeitfenster in der Mitte der Banderole (z. B. 06-09) ist von großer Bedeutung. Sie müssen zwingend innerhalb dieses Zeitraums beim Kunden erscheinen. Pünktlichkeit ist die Basis des DB Gepäckservice.
3. Kontrolle der Anzahl (Anzahl Sdg.):
Prüfen Sie genau, wie viele Gepäckstücke zum Auftrag gehören:
1/1: Nur ein Gepäckstück.
1/2: Zwei Gepäckstücke (beide müssen erfasst werden).
4. Scan bei Übernahme:
Scannen Sie zuerst den LINKEN Barcode (Ankunft beim Kunden) und danach den RECHTEN Barcode für jedes einzelne Gepäckstück.
Bevor Sie das Gepäckstück verladen, müssen Sie es gründlich untersuchen und korrekt kennzeichnen:
1. Gründliche Schadenskontrolle (Haftungssicherung):
Untersuchen Sie den Koffer auf: Risse in der Schale, defekte Rollen, abgerissene Griffe oder kaputte Reißverschlüsse.
WICHTIG: Falls Schäden vorhanden sind, notieren Sie diese unbedingt schriftlich auf der Rückseite der Banderole (auf dem Quittungsteil). Nur so ist die Firma vor unberechtigten Schadensersatzansprüchen geschützt.
2. Anbringung der Banderole:
Befestigung: Die Banderole wird um den stabilsten Griff des Koffers (meist der seitliche oder obere Tragegriff) gewickelt.
Verklebung: Die Enden müssen fest aufeinander geklebt werden. Achten Sie darauf, dass der Klebestreifen keine Barcodes verdeckt.
Lesbarkeit: Die Barcodes müssen glatt aufliegen, damit sie beim nächsten Scan im Depot problemlos gelesen werden können.
Nachdem die Banderole gescannt und angebracht wurde, erfolgt die finanzielle Abwicklung des Auftrags:
1. Zahlungsstatus prüfen:
Kontrollieren Sie auf Ihrem Scanner, ob für den Auftrag ein "Inkasso"-Betrag hinterlegt ist.
Falls kein Betrag angezeigt wird, wurde die Sendung bereits vorab bezahlt.
2. Barzahlung beim Kunden:
Falls der Kunde bar bezahlen muss: Nehmen Sie den im Scanner angezeigten Betrag entgegen.
WICHTIG: Bestätigen Sie die den Erhalt des Geldes sofort im System, um den Auftrag korrekt abzuschließen.
3. Quittungsübergabe:
Trennen Sie den Quittungsteil von der Banderole ab und händigen Sie diesen dem Kunden aus. Dies ist sein Beleg für die Übergabe des Gepäcks.
Falls die Abholung nicht direkt an der Wohnungstür, sondern an einer zentralen Stelle erfolgt:
1. Abholung an der Rezeption:
Melden Sie sich an der Rezeption oder beim Portier.
Vergleichen Sie die Daten auf der Banderole (Name, Anzahl der Stücke) mit den Angaben in Ihrem Scanner.
Übernehmen Sie das Gepäck erst, wenn alle Daten übereinstimmen.
2. Sicherer Transport im Fahrzeug:
Platzieren Sie die Koffer so im Laderaum, dass sie stabil stehen und während der Fahrt nicht verrutschen oder umkippen können.
Achten Sie darauf, dass schwere Koffer unten liegen, um leichtere Gepäckstücke nicht zu beschädigen.
3. Schutz der Barcodes:
Die Banderolen müssen während des Transports frei liegen und dürfen nicht durch anderes Gepäck abgerissen oder zerknittert werden, damit sie beim Entladen im Depot sofort scannbar sind.
Falls Sie den Kunden an der Adresse nicht antreffen und das Gepäck nicht zur Abholung bereitsteht, gehen Sie wie folgt vor:
1. Blaue Benachrichtigungskarte (BNK) ausfüllen:
Nehmen Sie eine blaue BNK-Karte und füllen Sie diese gut leserlich aus.
Tragen Sie das aktuelle Datum und die Uhrzeit Ihres Besuchs ein.
2. Briefkasten-Einwurf:
Werfen Sie die ausgefüllte Karte in den Briefkasten des Kunden.
Dies dient als offizieller Nachweis, dass Sie vor Ort waren, aber die Abholung nicht durchführen konnten.
3. Status im Scanner:
Vergessen Sie nicht, den Status im Scanner entsprechend zu ändern (z.B. "Kunde nicht angetroffen"), damit der Auftrag im System korrekt aktualisiert wird.