Auftrag und Karte: Wenn ein Kunde eine Retourenabholung beauftragt, erhalten Sie vor dem Start der Tour eine Abholkarte.
Verpflichtender Ausgangsscan: Vor dem Start der Tour muss zwingend ein Tourenausgangsscan durchgeführt werden, damit die Kunden die Information erhalten und den Status in laufe des Tages verfolgen können.
Prüfung der Details: Überprüfen Sie die Abholkarte sorgfältig – sie enthält Informationen darüber, welcher Auftraggeber die Dienstleistung anfordert, sowie die genaue Anzahl der abzuholenden Pakete.
Erster Schritt (Scannen der Karte): Scannen Sie an lade der Adresse des Kunden zuerst den Barcode, der sich direkt auf der Abholkarte befindet.
Zweiter Schritt (Scannen des Pakets): Scannen Sie anschließend den Barcode, der sich auf der Sendung/dem Paket befindet.
Wichtige Prüfungen vor Ort:
Alte Barcodes: Überprüfen Sie, ob sich alte Aufkleber auf dem Paket befinden – falls ja, streichen Sie diese unbedingt durch oder machen Sie sie unkenntlich.
Verpackung: Prüfen Sie, ob die Kundendaten korrekt sind und ob das Paket ordnungsgemäß verpackt ist. Unverpackte Sendungen dürfen nicht mitgenommen werden!
Retourenlabel: Sendungen ohne ein Retourenlabel dürfen nicht mitgenommen werden. Wenn der Kunde nur einen QR-Code vorzeigt, verweisen Sie ihn an seinen Händler/Auftraggeber.
Ausfüllen der Rückseite (Quittung für den Kunden):
Tragen Sie die genaue Anzahl der übernommenen Sendungen ein und kreuzen Sie die richtige Kategorie (Paket oder Tüten) an.
Alle Felder, die sich nicht auf diese Sendung beziehen, müssen zwingend mit einem X durchgestrichen werden.
Tragen Sie Ihren Namen, die Tournummer sowie das aktuelle Datum ein, unterschreiben Sie die Karte und übergeben Sie diese dem Kunden als Quittung.
Grüner Aufkleber: Kleben Sie zum Schluss den grünen Aufkleber mit dem Kennzeichen "R" (Retour) direkt neben den Adressaufkleber auf das Paket.
ERSTER VERSUCH (N1): Wenn der Kunde nicht angetroffen wird:
Scannen Sie die Abholkarte und wählen Sie auf dem Scanner die Option „Angetroffen: Nein“ / „Can not be reached“.
Scannen Sie eine Benachrichtigungskarte, füllen Sie diese aus und werfen Sie sie dem Kunden in den Briefkasten.
Tragen Sie auf der Abholkarte im Feld "N1" unbedingt das Datum des ersten Versuchs ein.
Bringen Sie die Karte zurück zum Standort und übergeben Sie diese dem Abwickler. Am nächsten Tag scannen Sie diese erneut und nehmen sie wieder mit auf Tour.
ZWEITER VERSUCH (N2): Wenn der Kunde auch beim zweiten Mal nicht da ist, wiederholen Sie den Vorgang (Kartenscan -> Option nicht angetroffen -> Benachrichtigung in den Briefkasten). Tragen Sie das Datum in das Feld "N2" ein. Nach dem zweiten Versuch gilt der Auftrag als erledigt und die Karte wird endgültig am Standort abgerechnet. Es sind insgesamt 2 Versuche verpflichtend.
Falsche Adresse: Wenn Sie die Adresse nicht finden können, wählen Sie auf dem Scanner "Wrong address" und notieren Sie auf der Karte im Bemerkungsfeld den Buchstaben "F".
Fremdes Zustellgebiet: Wenn die Karte nicht zu Ihrem Zustellgebiet gehört, scannen Sie die Option "Stray" und vermerken Sie auf der Karte den Buchstaben "U".
Zu große Pakete (Sperrgut): Wenn es sich um Ware handelt, die über eine Spedition läuft (Waschmaschinen, große Möbel), erklären Sie dem Kunden höflich, dass das Paket die Maße für den Standardversand überschreitet. Wählen Sie auf dem Scanner die Option für Annahmeverweigerung (Refusal) und vermerken Sie dies auf der Karte.
Kunde hat nichts zu übergeben (Storniert): Wenn der Kunde die Retoure storniert hat oder das Paket selbst zum Paketshop gebracht hat, scannen Sie den Barcode der Karte und wählen Sie "Refuse" (Verweigert). Vermerken Sie dies auf der Karte und bringen Sie diese zur Schalterscannung zurück an den Standort.
Professionelles Verhalten und Reklamationen: Kunden beschweren sich oft, dass ihre Retoure nicht abgeholt wurde, obwohl sie zu Hause waren und die Adresse korrekt war. Es ist strengstens untersagt, falsche Status auf dem Scanner zu wählen, nur um das Anfahren der Adresse zu vermeiden! Falsche Status führen zu berechtigten Kundenreklamationen beim Kundenservice und beeinträchtigen die Arbeitsqualität.